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Jubiläumsziegen- und Bockmarkt Wattwil, 21.-22. September 2013

 

Es hörte sich vielversprechend an: Der Ziegenzuchtverband des Kantons St. Gallen veranstaltete am 21. und 22. September 2013 seinen 100. Ziegen- und Bockmarkt. ... und wenn es in der Schweiz um Ziegen geht, dann versteht man dort auch zu feiern, das war mir aus vielen vorherigen Aufenthalten klar. Soch machten wir - Lutz Gießler und Johannes Maibom - uns am Samstag nach Wattwil auf. Die Veranstalter waren schon aktiv: Die Bewertungen fanden am Samstag vormittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mittags öffnete der Markt für die Besucher.

Hunderte von Tieren, zahlreiche Züchter und interessiertes Publikum: Es war beeindruckend, so viel Ziegen-Begeisterung zu sehen. Unsere kleine Delegation aus Mittelfranken hatte das Glück von Matthias Frei, einem der Schweizer Ober-Experten (also Preisrichter) durch die Wattwiler Markthalle geführt zu werden. Matthias Frei konnten wir ja schon als Preisrichter bei der Fränkischen Ziegenschau in Bad Windsheim begrüßen, zuletzt Anfang September 2013. Seine anerkannte Sachkenntnis erstreckt sich nicht nur auf die Buren- und Pfauenziegen, wie wir bei dem beeindruckenden Rundgang in Wattwil feststellen konnten.

Besonders beeindruckt waren wir von den zahlreichen Tieren der seltenen Rassen: Walliser Schwarzhalsziegen, Walliser Kupferhalsziegen, Capra Grigia, Nera Verzasca etc. Sensationell war dabei die Präsenz der Capra Sempione und der Grüenochten Geiss. Beide erinnern mit ihrem zotteligen Fell an die Walliser Schwarzhalsziegen, erstere ist aber weiß, was ihr auch den Namen "Gletschergeiß" eintrug; zweitere ist grau-weiß gefärbt. Selbst Experten staunten und mussten zugestehen, dass sie nie ein Tier dieser Rassen zu Gesicht bekommen hatten.

Dass die Schweizer feiern können, stellten sie am Samstag abend - besser gesagt Samstag nacht, denn es war fast 23 Uhr, als es losging - unter Beweis: Das Trio Gmüetlich sorgte für die Musik, und bei Speis und Trank tauschte man sich über die Ziegen und viele andere Themen aus. Das Besondere an der Musik, denn mit von der Partie war auch die Schweizer Geisskönigin Maya Hämmerli am Schwyzerörgeli.

Bereichert mit einem Autogramm von Frau Hämmerli, mit Schweizer Mehl von der Tombola, durch viele schöne Eindrücke und von einer großen Gastfreundschaft traten wir am Sonntag die Heimreise an. Danke, Ziegenzuchtverband St. Gallen!

 

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Ziegenzuchtvereinigung Mittelfranken | Info@Reuthwind.de