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der „Ziegenzuchtvereinigung Mittelfranken“

(angenommen in der Mitgliederversammlung am 20.5.2009

§ 1

Name, Sitz und Verbreitungsgebiet

Der Verein führt den Namen „Ziegenzuchtvereinigung Mittelfranken e.V.“.

Das Vereinsgebiet umfasst ganz Bayern.

Der Verein hat seinen Sitz in 91448 Emskichen. Er ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 2

Rechtsverhältnisse

1.    Der Verein ist Mitglied des Landesverbandes Bayerischer Ziegenzüchter e. V., München

2.    Der Verein besitzt eigene Verwaltungs- und Finanzhoheit.

§ 3

Zweck und Aufgaben

1.        Der Verein ist ein körperschaftlicher Zusammenschluss von Ziegenhaltern zur Förderung der Ziegenzucht und -haltung.

2.        Der Zweck des Vereines ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet. Die durchzuführenden Maßnahmen dienen den Interessen der Mitglieder, sowie auch den  allgemeinen Interessen der Landesziegenzucht.
Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Gebühren, Beihilfen, Spenden und sonstigen Einnahmen.

3.        Zur Erfüllung seiner Aufgaben und seines Zwecks führt der Verein vor allem folgende Maßnahmen durch:

a)        Förderung der heimischen Ziegenzucht und -haltung

b)        Beratung der Mitglieder in Fragen der Fütterung, Haltung und Pflege

c)        Durchführung von Vorträgen, Veröffentlichungen, Versammlungen, Tagungen und Lehrfahrten

d)        Werbung von Mitgliedern sowie von Teilnehmern an Leistungsprüfungen

e)        Enge Zusammenarbeit mit der Tierzuchtberatung und sonstigen einschlägigen Organisationen

f)          Förderung aller Bestrebungen und Einrichtungen, die der Gesunderhaltung der Tierbestände dienen

g)        Förderung des Angebotes und Absatzes von Ziegen aus den Mitgliedsbetrieben

h)        Durchführung und Beschickung von Tierschauen

i)          Wahrung der Belange des Vereines und der Mitglieder bei den Verwaltungsbehörden und der Berufsvertretung

j)          Bindeglied zwischen Landesverband und Einzelmitglied

k)        Der Verein bezweckt die Förderung der Ziegenzucht- und haltung aller Rassen und die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Rassen.

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

1.        Der Verein nimmt ordentliche Mitglieder sowie Ehrenmitglieder auf.

2.        Mitglieder können werden:

a)        Ziegenzüchter, die ihre Tiere in das Zuchtbuch des Landesverbandes Bayerischer Ziegenzüchter e. V., München eintragen lassen und in ihren Beständen die geforderten Leistungsprüfungen durchführen

b)        Ziegenhalter

c)        Personen, die sich als ehemalige aktive Ziegenzüchter und -halter besondere Verdienste um den Verein erworben haben und deren weitere Mitgliedschaft für den Verein deshalb besonders förderlich ist.

d)        Juristische Personen und Zusammenschlüsse, deren Mitgliedschaft für die Ziegenzucht und -haltung zweckmäßig erscheint.

e)        Freunde und Gönner der Ziegenzucht und -haltung

3.        Ehrenmitglieder können Personen werden, welche sich um die Förderung der Ziegenzucht und -haltung und des Vereins besondere Verdienste erworben haben. Sie werden von der Mitgliederversammlung ernannt.

4.        Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft muss schriftlich bei der Vereinsgeschäftsstelle gestellt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

5.        Die Aufnahme, die Ablehnung der Aufnahme sowie die Einspruchsentscheidung sind dem Antragsteller bekanntzugeben.

6.        Durch die Aufnahme in den Verein wird gleichzeitig die Mitgliedschaft beim Landesverband Bayerischer Ziegenzüchter e. V. erworben, soweit es sich um Herdbuch-Zuchtbetriebe handelt.

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

1.        Die Mitgliedschaft endet durch

a)        Austritt,

b)        Ausschluss,

c)        Tod.

2.        Der Austritt ist jeweils zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Er muß dem Verein unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten schriftlich erklärt werden.

3.        Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder können ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund, insbesondere ein grober oder wiederholter Verstoß gegen die Satzung, die Beschlüsse der Vereinsorgane oder die Interessen des Vereines vorliegt.
Über den Ausschluss beschließt der Ausschuss.

4.        Die bis zur Beendigung der Mitgliedschaft entstandenen Ansprüche des Vereines gegen das ausscheidende Mitglied, insbesondere Beitragsforderungen, bleiben bestehen.
Das ausscheidende Mitglied hat keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Schadenersatzansprüche gegen den Verein wegen eines Ausschlusses sind - soweit dies rechtlich zulässig ist - ausgeschlossen.

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.        Die Mitglieder haben ein Recht auf Förderung ihrer Interessen und Belange nach Maßgabe der Satzung. Sie sind berechtigt, Anträge an den Verein zu richten, an seinen Veranstaltungen teilzunehmen, seine Einrichtungen zu benützen sowie bei der Verfolgung der satzungsgemäßen Aufgaben vom Verein Auskunft, Rat und Unterstützung zu verlangen.

2.        Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen und die Arbeit des Vereines zu unterstützen, insbesondere

a)        die Vereinssatzung einzuhalten sowie die Anordnungen und Beschlüsse der Organe und Beschlüsse der Organe des Vereines zu befolgen,

b)        die festgesetzten Beiträge und Gebühren fristgerecht zu leisten.

§ 7

Beitragsordnung

1.    Zur Durchführung von Förderungsmaßnahmen und zur Bestreitung der laufenden Verwaltungskosten sowie der Kosten für die Zuchtbuchführung sind von den Mitgliedern Beiträge und Gebühren zu entrichten. Diese werden der Mitgliederversammlung in einer Beitrags- und Gebührenordnung festgelegt.

2.    Sämtliche Einnahmen des Vereins sind für die satzungsgemäßen Zwecke zu verwenden. Außerdem können Rücklagen für die Überbrückung von Krisenjahren (z. B. Ausfälle durch Tierseuchen, usw.) gebildet werden.

§ 8

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1.    der Vorstand

2.    der Ausschuss

3.    die Mitgliederversammlung

§ 9

Vorstand

1.        Der Vorstand im Sinne des § 26 BgB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und seinem Stellvertreter. Jeder ist für sich allein vertretungsberechtigt.
Im Innenverhältnis ist der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden befugt, den Verein zu vertreten und die dem Vorsitzenden zugewiesenen Aufgaben wahrzunehmen.

2.        Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende müssen Mitglieder des Vereins sein.

3.        Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende werden  der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Wahl erfolgt auf Antrag schriftlich und geheim. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Stimmenthaltungen werden als abgegebene Stimmen gewertet.

4.        Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende bleiben so lange im Amt, bis eine ordnungsgemäße Neuwahl durchgeführt ist. Fällt eine Ersatzwahl in die laufende Amtsperiode, so wird die bis zu diesem Zeitpunkt verstrichene Zeit voll auf die Amtsperiode des Neugewählten angerechnet.
Wiederwahl ist zulässig.

5.        Dem Vorstand obliegt die Verantwortung für alle Angelegenheiten des Vereines, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Er hat laufend über alle wichtigen Fragen und Maßnahmen zu beraten sowie die Ausschusssitzungen vorzubereiten.

6.        Der Vorsitzende leitet den Verein und vertritt ihn gerichtlich und außergerichtlich.

7.        Dem Vorsitzenden obliegt insbesondere die

a)        Führung der laufenden Geschäfte des Vereines,

b)        die Überwachung der Kassen- und Rechnungsgeschäfte,

c)        die Verwaltung des Vereinseigentums.

       Ihm obliegen des weiteren die Einberufung und Leitung der Sitzungen des Ausschusses und

       der Mitgliederversammlung.

§ 10

Der Ausschuss

1.        Der Ausschuss setzt sich aus dem Vorstand ,dem Zuchtwart, dem Kassier, dem Schriftführer und bis zu zwei Beisitzern zusammen, die von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt werden und Mitglieder des Vereins sein müssen. Der Ausschuss bleibt solange im Amt, bis ein neuer ordnungsgemäß gewählt ist. Für das einzelne Ausschussmitglied endet die Amtszeit auch durch Ausscheiden aus dem Verein. Der Vorsitzende kann zu den Sitzungen des Vereinsausschusses weitere Personen mit beratender Stimme einladen.

2.        Dem Ausschuss obliegt insbesondere:

a)        Festlegung von Aufwandsentschädigung und Reisekostenvergütungen,

b)        Beratung und Beschlussfassung über Förderungsmaßnahmen im regionalen Bereich,

c)        Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern,

d)        Beschlussfassung über die Mitgliedschaft bei Organisationen,

e)        Beratung von Satzungsänderungen,

f)          Vorbereitung der Mitgliederversammlung.

3.        Der Ausschuss ist nach Bedarf, einzuberufen oder wenn mindestens ein Drittel der Ausschussmitglieder dies unter Angaben des Zweckes und der Gründe verlangen. Die Einladung muss unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens vierzehn Tage vorher erfolgen. In dringenden Fällen ist eine kurzfristige telefonische Einladung zulässig. Der Ausschuss ist bei Anwesenheit von wenigstens der Hälfte seiner Mitglieder beschlussfähig, er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende über den Beschluss. Wahlen und die Verbescheidung von Anträgen auf Ausschluss erfolgen auf Antrag schriftlich und geheim.
Bei Beschlüssen nach Ziff. c) wirkt der Vorstand nicht mit.

§ 11

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern sowie den Ehrenmitgliedern. Sie wird vom Vorsitzenden jeweils im ersten Quartal des laufenden Geschäftjahres einberufen. Die Einladung erfolgt vierzehn Tage vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung. Der Vorsitzende ist zur Einberufung verpflichtet, wenn das Vereinssinteresse es erfordert oder mindestens 1/3 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangen.

Der Mitgliederversammlung ist vorbehalten:

a)    die Wahl des:

1.Vorsitzenden

2. Vorsitzenden

Zuchtwart

Kassier

Schriftführer

2 Beisitzer

b)   die Entgegennahme des Jahresberichtes, des Kassen- und Revisionsberichtes

c)    die Entscheidung über Beschwerden gegen Beschlüsse des Ausschusses,

d)   Satzungsänderungen mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder

e)    die Auflösung des Vereines.

f)     Prüfung der Geschäftsführung und der Jahresrechnung sowie die Erteilung der Entlastung des Vorstandes

g)    Festsetzung der Beiträge und Gebühren,

h)    Ernennung von Ehrenmitgliedern

i)      Bei Beschlüssen nach Ziff. f) wirkt der Vorstand nicht mit.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung beschließt, soweit nichts anderes vorgesehen ist, mit Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied mit einer Stimme. Die Wahl der Ausschussmitglieder und deren Vertreter erfolgt auf Antrag schriftlich und geheim.

§ 12

Sitzungsniederschriften

Die Beschlüsse der Vorstandschaft, des Ausschusses und der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden und Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 13

Aufwandsentschädigungen, Reisekostenvergütungen

1.    Der Vorsitzende, sein Stellvertreter sowie die Mitglieder des Ausschusses üben ihr Amt ehrenamtlich aus.

2.    Die Festsetzung von Reisekostenvergütungen und die Gewährung von Aufwandsentschädigungen an die Mitglieder der Organe des Vereines obliegen dem Ausschuss.

§ 14

Rechnungsprüfung

1.    Die Jahresrechnung ist spätestens drei Monate nach Ablauf des Jahres zu stellen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2.    Die Jahresrechnung und die Buchhaltung sind nach Erstellung durch zwei Kassenprüfer zu überprüfen.

§ 15

Auflösung des Vereins

 

1.    Der Verein kann nur in einer ordnungsgemäß zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung durch Beschluss mit mindestens Vierfünftelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder nach vorheriger Beratung im Ausschuss (§ 41 BGB) aufgelöst werden.

2.    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke der bayerischen Ziegenzucht zu verwenden hat.

§ 16

Schiedsgericht

Für Streitigkeiten:

a)    zwischen Vereinsmitgliedern, soweit sie sich in Zusammenhang mit der Vereinsmit-gliedschaft aus deren Ziegenzucht und -haltung ergeben,

b)   zwischen Verein und seinen Mitgliedern,

werden unter Ausschluss der ordentlichen Gerichte, Schiedsgerichte gebildet. Jedes Schiedsgericht besteht aus einem Obmann und zwei Schiedsrichtern. Alle müssen Mitglieder des Vereins sein. Jede der Streitparteien benennt einen Schiedsrichter, der Obmann wird von beiden Schiedsrichtern gewählt. Können sich die Schiedsrichter über die Person des Obmanns nicht einigen, so wird im Falle a) vom 1. Vorsitzenden, im Falle b) vom Landesverband Bayerischer Ziegenzüchter der Obmann ernannt. Diese schiedsgerichtliche Regelung ist von den Mitgliedern durch Unterzeichnung einer gesonderten Schiedsvereinbarung anzuerkennen.

Gebührenordnung

 

Ziegenzuchtvereinigung Mittelfranken | Info@Reuthwind.de